HZP & BP - Vorbereitungskurs 2026

Herbstzuchtprüfung (HZP) & Brauchbarkeitsprüfung (BP) - Vorbereitung im eigenen Revier

Du möchtest Deinen Jagdhund sicher auf die Brauchbarkeitsprüfung oder HZP vorbereiten – hast aber kein strukturiertes Training oder keinen festen Ausbildungsplan?

Ich begleite Dich und Deinen Hund individuell auf dem Weg zur Prüfung – praxisnah, realistisch und direkt in Deinem Revier.

Was Dich erwartet

Ich unterstütze Dich dabei, Deinen Hund gezielt auf die Anforderungen der Prüfung vorzubereiten und typische Fehler frühzeitig zu vermeiden.

##Im Mittelpunkt stehen:

– Gehorsam und Führigkeit unter jagdlicher Ablenkung
– Standruhe und Verhalten beim Treiben / Schuss
– Apportarbeit (Federwild und Haarwild)
– Schleppenarbeit (Aufbau und Korrektur)
– Wasserarbeit (je nach Reviermöglichkeit)
– Freiverlorensuche und Quersuche
– Vorbereitung auf typische Prüfungssituationen

Individuelle Ausbildung statt Standardkurs

Jeder Hund bringt andere Anlagen und Baustellen mit. Deshalb arbeite ich nicht mit starren Kursplänen,
sondern passe die Ausbildung individuell an Deinen Hund und Dein Revier an.

Du bekommst klare Trainingsschritte, konkrete Hausaufgaben und eine strukturierte Begleitung bis zur Prüfung.

Voraussetzung

Die praktische Ausbildung erfolgt im Revier des Teilnehmers oder in zur Verfügung gestellten Revieren.

Ein Zugang zu geeigneten Trainingsmöglichkeiten (Feld, Wald, ggf. Wasser) ist daher Voraussetzung für die Zusammenarbeit.

Falls Du unsicher bist, ob Dein Revier geeignet ist, klären wir das vorab gemeinsam.

So läuft die Vorbereitung ab

– regelmäßige Trainingseinheiten im Revier (alle 2–3 Wochen)
– gezielte Hausaufgaben zwischen den Terminen
– kontinuierliche Anpassung der Ausbildung
– Vorbereitung auf die konkrete Prüfungssituation
– optional: Begleitung bis kurz vor die Prüfung

Ziel der Ausbildung

Ein führiger, ruhiger und verlässlicher Jagdhund,
der die Anforderungen der Brauchbarkeitsprüfung sicher erfüllt.

Nicht nur für die Prüfung – sondern für die jagdliche Praxis.

Für wen ist das geeignet?

– Jagdhundeführer, die ihren Hund praxisnah ausbilden wollen
– Hundeführer mit eigenem oder zugänglichem Revier
– Hunde in Vorbereitung auf Brauchbarkeit oder HZP
– Hunde mit bestehenden Ausbildungsproblemen (z. B. Unruhe, Apport, Führigkeit)

Kosten

Die Ausbildung erfolgt im Rahmen individueller Begleitung.

Preis auf Anfrage – je nach Umfang und Entfernung.

Interesse?

Wenn Du Deinen Hund strukturiert und praxisnah auf die Brauchbarkeit vorbereiten möchtest, melde Dich gern.

Gemeinsam klären wir, ob Dein Revier geeignet ist und wie die Ausbildung sinnvoll aufgebaut werden kann.

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Noch paar eigene Worte

Der Weg zum brauchbaren Jagdhund - nüchtern bis emotional

##Gesetzliche Grundlagen
Die Ausbildung eines Jagdgebrauchshundes ist nicht nur eine Empfehlung, sondern in Nordrhein-Westfalen gesetzlich verankert. Das Landesjagdgesetz (§ 30) schreibt klar vor, dass bei verschiedenen Jagdarten brauchbare Jagdhunde eingesetzt werden müssen.

##Gehorsam: Die Grundlage jeder Ausbildung
Gehorsam ist der Schlüssel zum erfolgreichen Jagdhund. Dazu gehört als einer der wichtigsten Bestandteile der sichere Apport. Sie ist das Fundament, auf dem viele Prüfungsfächer ruhen und letztlich auch der jagdliche Einsatz.

##Die Anforderungen von heute
Früher gab es Sachen, die schlechter waren, aber ebenso auch welche, die besser waren. Beispielsweise dank vieler Hunde und hoher Niederwildbesätze, Jagdhunde die durch die Menge Jagdpraxis Spezialisten und Experten für jeweilige Einsatzmöglichkeiten wurden.

Heute ist ein Jagdhund, um es einfach ganz klar zu sagen, mit vielen Kosten verbunden. Unterbringung, Pflege, Tierarztkosten zum Beispiel, zudem braucht es viel Kraft, Energie und Zeitaufwand für die Ausbildung. Dem gegenüber stehen meist Reviere mit wenig Niederwild und entsprechend wenig Kontakt- und Lernmöglichkeiten.

Das Resultat: wenige Hunde und wenige Ausbildungsmöglichkeiten, aber die Anforderungen und Aufgaben sind nicht weniger und dieselben wie jeher. Sprich heute soll am besten der Hund “alles” können und gerade Vorstehhunden kommt oft diese Rolle zu, im Idealfall ein Allrounder oder Vollgebrauchshund.

Dabei meint man die zwei zentralen Bereiche:

Arbeiten vor dem Schuss
– Suche im Feld
– Suche im Wald
– Suche im Wasser

Arbeiten nach dem Schuss
– Nachsuche auf Nieder- und Schalenwild
– Konzentriertes Spurverfolgen
– Sicheres Bringen

Die Ausbildung erfordert Geduld, Systematik und eine enge Bindung zwischen Hund und Führer. Jede Übungseinheit ist ein Schritt. 

Nichtsdestotrotz, es ist egal, wir machen es gerne, weil wir es lieben! Weil es unser Ding ist. Es ist das Schönste, unseren Hunden bei der Arbeit zuzuschauen und gemeinsam mit dem Hund in eine einzigartige Verbundenheit zu kommen.