HZP & BP - Vorbereitungskurs 2025
Herbstzuchtprüfung (HZP) & Brauchbarkeitsprüfung (BP)
Die zweite jagdliche Anlagenprüfung und der nächste große Schritt auf dem Weg zum brauchbaren Jagdhund. Und mit zwei weiteren Aufgaben im Fach Gehorsam, kann man bei der HZP die BP §6 gleich mit absolvieren.
Dabei ist die HZP und BP mehr als nur eine Prüfung – sie sind die Meilensteine in der Ausbildung Deines Jagdhundes. Denn ein gut vorbereiteter Hund ist nicht nur ein erfolgreicher Prüfungskandidat, sondern wird zu einem verlässlichen Jagdbegleiter.
##Warum professionelles Training entscheidend ist:
Eine solide Ausbildung ist der Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem herausragenden Jagdhund. Fehlendes Training rächt sich später in kritischen Momenten auf der Jagd. Wir trainieren intensiv die Prüfungsfächer im Feld und an verschiedenen Gewässern. Die praktische Arbeit steht bei uns im Vordergrund!
Inhalte des Kurses:
Die einzelnen Fächer der Verbandsjugendprüfung (HZP)
- Anlagefächer:
1. Spurarbeit
2. Nase
3. Suche
4. Vorstehen
5. Führigkeit
6. Arbeitsfreude
7. WasserarbeitII. Abrichtefächer:
8. Federwildschleppe
9. Haarwildschleppe
10. Art des Bringens
11. Gehorsam (+Verhalten auf dem Stand, Leinenführigkeit)

##Zum Kurs:
Dauer: 9 Trainingseinheiten: 90 – 150min / Sa. oder So.
1x Theorie/ Basics/ Gehorsam Hundewiese (~60min)
5x Feld/ Wald
3x Wasser
max. 3 Teilnehmer/Kurs
Der genaue Ablauf richtet sich nach Anzahl und Ausbildungsstand der Mensch-Hund-Gespanne.
Kursgebühr: 420.-€
Beginn 1.Kurs: vorauss. Ende April
## Buche jetzt:
Die Plätze sind begrenzt! Kontaktiere uns unter Tel./ WhatsApp: 0152/278 849 07 oder per Mail an: info@ferencmeetsdogs.com
oder
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Nimm mit Deinem Hund an einer offenen Jagdhundetrainings-Einheit teil.
Noch paar eigene Worte
Der Weg zum brauchbaren Jagdhund - nüchtern bis emotional
##Gesetzliche Grundlagen
Die Ausbildung eines Jagdgebrauchshundes ist nicht nur eine Empfehlung, sondern in Nordrhein-Westfalen gesetzlich verankert. Das Landesjagdgesetz (§ 30) schreibt klar vor, dass bei verschiedenen Jagdarten brauchbare Jagdhunde eingesetzt werden müssen.
##Gehorsam: Die Grundlage jeder Ausbildung
Gehorsam ist der Schlüssel zum erfolgreichen Jagdhund. Dazu gehört als einer der wichtigsten Bestandteile der sichere Apport. Sie ist das Fundament, auf dem viele Prüfungsfächer ruhen und letztlich auch der jagdliche Einsatz.
##Die Anforderungen von heute
Früher gab es Sachen, die schlechter waren, aber ebenso auch welche, die besser waren. Beispielsweise dank vieler Hunde und hoher Niederwildbesätze, Jagdhunde die durch die Menge Jagdpraxis Spezialisten und Experten für jeweilige Einsatzmöglichkeiten wurden.
Heute ist ein Jagdhund, um es einfach ganz klar zu sagen, mit vielen Kosten verbunden. Unterbringung, Pflege, Tierarztkosten zum Beispiel, zudem braucht es viel Kraft, Energie und Zeitaufwand für die Ausbildung. Dem gegenüber stehen meist Reviere mit wenig Niederwild und entsprechend wenig Kontakt- und Lernmöglichkeiten.
Das Resultat: wenige Hunde und wenige Ausbildungsmöglichkeiten, aber die Anforderungen und Aufgaben sind nicht weniger und dieselben wie jeher. Sprich heute soll am besten der Hund “alles” können und gerade Vorstehhunden kommt oft diese Rolle zu, im Idealfall ein Allrounder oder Vollgebrauchshund.
Dabei meint man die zwei zentralen Bereiche:
Arbeiten vor dem Schuss
– Suche im Feld
– Suche im Wald
– Suche im Wasser
Arbeiten nach dem Schuss
– Nachsuche auf Nieder- und Schalenwild
– Konzentriertes Spurverfolgen
– Sicheres Bringen
Die Ausbildung erfordert Geduld, Systematik und eine enge Bindung zwischen Hund und Führer. Jede Übungseinheit ist ein Schritt.
Nichtsdestotrotz, es ist egal, wir machen es gerne, weil wir es lieben! Weil es unser Ding ist. Es ist das Schönste, unseren Hunden bei der Arbeit zuzuschauen und gemeinsam mit dem Hund in eine einzigartige Verbundenheit zu kommen.